Bedeutende Auszeichnung im Bereich Musikwissenschaft für die Uni Zürich

Echo, Platin, Gold oder sonstige Musikpreise spielen für den Erfolg eines Künstlers eine wichtige Rolle. Jeder Künstler, der es in die Charts schafft und im Anschluss die großen Preise absahnt hat es geschafft in seinem Leben. Nichts steht mehr im Weg, um auf der Karriereleiter nach oben zu kommen und mit der eigenen Musik den großen Durchbruch zu schaffen. Doch nicht nur für Musiker auf der Bühne sind Auszeichnungen von Bedeutung. Viele Musikschulen und Konservatorien kämpfen um Auszeichnungen und um Anerkennung. Nur wenn eine Einrichtung oder Institution bekannt und renommiert ist fließen notwendige Gelder für Wissenschaft und Forschung. Dasselbe gilt in der Musikwelt.

Ehrungen für die Universität Zürich im Bereich Musikwissenschaft

In den letzten Tagen hat es eine Professorin am Institut für Musikwissenschaften an der Uni Zürich geschafft. Sie erhielt eine Auszeichnung der Royal Musical Association. Dabei handelte es sich nicht nur um irgendeine Auszeichnung, sondern die weltweit bekannteste Auszeichnung in der Musikwissenschaft, die Inga Mai Groote erhielt. Bereits zum dritten Mal ging der Preis an die Universität Zürich. Zuvor im Jahr 1973, vor über 40 Jahren, als Prof. Dr. Dr. h.c. Max Lütolf eine Ehrung erhielt. Im Anschluss im Jahr 2002, als eine Medaille an Laurenz Lütteken ging.

Professorin und Forscherin Inga Mai Groote

Inga Mai Groote ist heute 43 Jahre alt und studierte Musikwissenschaft mit Schwerpunkt Mittelalterliche und Neuere Geschichte. Ihr weiterer Schwerpunkt war italienische Philologie. Sie promovierte im Jahr 2005 in Bonn. Für eine Zeit war sie Assistentin an der Ludwig-Maximilians-Universität München und an der Uni Zürich. An der Uni Zürich habilitierte sie im Jahr 2013. In ihrer Forscherkarriere lehrte sie an mehreren Universitäten, so auch in Hamburg, Freiburg, Heidelberg und Bern. Nun erhielt sie diese renommierte Auszeichnung und Medaille der Royal Musical Academy. Für sie ist es die Bestätigung, dass die Universität Zürich ein idealer und attraktiver Ort für wissenschaftliche Forschung im Musikbereich ist. Sie selbst beschäftigt sich und forschte im Bereich Musikwissenschaft und Musikgeschichte in Deutschland und Italien.

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  1. Ira

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